Opfer von Menschenhandel

Rückkehrhilfe AuG (Ausländergesetz)

Teilnahmeberechtigte Personen

Gemäss Art. 60 Abs. 2 lit. b AuG ist die Rückkehrhilfe für folgende Personengruppen zugänglich: 

  • Opfer und Zeuginnen und Zeugen von Menschenhandel
  • Cabaret-Tänzerinnen und -Tänzer, die sich in der Schweiz in einer Ausbeutungssituation befinden

Leistungen der Rückkehrhilfe

  • Abklärung der Rehabilitations- und Reintegrationsmöglichkeiten durch IOM
  • Organisation der Rückreise
  • Finanzielle Starthilfe von 1'000 US Dollars pro erwachsene Person bzw. 500 US Dollars pro minderjährige Person
  • Materielle Zusatzhilfe (maximal 5'000 US Dollars) für ein Reintegrationsprojekt (z.B. Wohnraum, Existenzgründung, Ausbildung)
  • Medizinische Rückkehrhilfe und psychosoziale Unterstützung

Opfer von Menschenhandel

Es wird von Menschenhandel gesprochen, wenn eine Person unter falschem Vorwand oder mit Gewalt rekrutiert und an einen bestimmten Ort gebracht wird, um dort ausgebeutet zu werden. Dabei kann es sich um eine sexuelle Ausbeutung, die Ausbeutung der Arbeitskraft oder die Entnahme von Körperorganen handeln.