Lotteriespielsucht

Am 7. Januar 2005 beschlossen die Kantone die Interkantonale Vereinbarung über die Aufsicht sowie die Bewilligung und Ertragsverwendung von interkantonal oder gesamtschweizerisch durchgeführten Lotterien und Wetten. Der Kanton Zürich ist dieser Vereinbarung mit Gesetz vom 6. Februar 2006 (LS 553.3) beigetreten. Die Vereinbarung sieht Massnahmen vor, um sozialschädlichen Auswirkungen von Lotterien und Wetten entgegenzuwirken, und sichert deren Finanzierung. Dem Kanton Zürich fliessen so jährlich rund Fr. 600 000 zu, die ausschliesslich für Massnahmen im Bereich Lotteriespielsucht zur Verfügung stehen. Sie werden im Lotteriespielsuchtfonds ausgewiesen und durch das Kantonale Sozialamt der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich verwaltet. Zur Prävention und Behandlung von Glückspielsucht besteht ein Konzept, für dessen Umsetzung das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich zuständig zeichnet.